“Der Körper ist darauf ausgerichtet, sich durch kontinuierliche Selbstregulation immer wieder selbst zu erneuern. Dieselben Prinzipien gelten auch für die Heilung von Psyche, Geist und Seele.”
WAS IST SOMATIC EXPERIENCING?
Somatic Experiencing® (SE™) ist ein körperorientierter Ansatz im Umgang mit Stress, Überforderung und den Auswirkungen belastender Erfahrungen. Unser Nervensystem reagiert kontinuierlich auf das, was um uns herum und in uns geschieht. Wenn sich etwas stressig oder überwältigend anfühlt, mobilisiert der Körper Ressourcen, die uns dabei helfen, darauf zu reagieren. Diese Aktivierung kann auch dann noch im Körper präsent sein, wenn die Situation bereits vorüber ist. Wir können dies beispielsweise als Anspannung, Angst, Unruhe, Schwierigkeiten beim Entspannen, Erschöpfung, Reizbarkeit oder als Gefühl körperlicher oder emotionaler Abwesenheit erleben.
SE lädt dazu ein wahrzunehmen, was gerade im Körper geschieht – Empfindungen, Impulse, Emotionen, Gedanken und feine Veränderungen im Aktivierungszustand. Anstatt belastende Erfahrungen zu analysieren oder wiederholt zu durchleben, erkunden wir sie in kleinen, bewältigbaren Schritten.
Ein zentrales Prinzip von SE ist die Titration: Wir nähern uns der Aktivierung schrittweise und bleiben dabei in einem Bereich, der sich machbar und sicher genug anfühlt. Indem wir zwischen Momenten von Aktivierung und Momenten relativer Ruhe oder Entspannung hin und her bewegen, können wir erforschen, wie das Nervensystem reagiert, und möglicherweise eine größere Kapazität, Flexibilität und innere Stabilität im Umgang mit den Herausforderungen des Lebens entwickeln.
Was sind Explorationssitzungen?
Ich befinde mich derzeit im ersten Jahr meiner weiterführenden Ausbildung in Somatic Experiencing® und biete diese Sessions als Möglichkeit an, praktische Erfahrung zu sammeln und gleichzeitig Menschen, die neugierig auf diesen Ansatz sind, einen niedrigschwelligen Zugang zu SE zu ermöglichen.
Ich bin derzeit noch nicht vollständig als Somatic Experiencing® Practitioner zertifiziert. Die Sessions finden im Rahmen meiner aktuellen Ausbildung unter Supervision statt und dienen dem Lernen und Erkunden des Ansatzes. Sie ersetzen weder Psychotherapie noch medizinische Behandlung oder professionelle SE-Sessions.
Aus diesem Grund richten sich die Sessions nicht an Menschen in akuten psychischen Krisen, mit schweren psychischen Belastungen oder an die direkte Arbeit mit tiefgreifenden oder potenziell destabilisierten Traumaerfahrungen. Wenn du aktuell unter erheblicher psychischer Belastung leidest, wende dich bitte an eine entsprechend qualifizierte Fachperson.
Was dich erwartet
Diese Sitzungen sind für alltägliche Herausforderungen und vergleichsweise leichte Formen von Stress oder Überforderung gedacht, zum Beispiel:
du fühlst dich gestresst, überfordert oder ängstlich; angespannt, unruhig oder innerlich aufgewühlt
Schwierigkeiten beim Entspannen oder Abschalten
beruflicher Druck und arbeitsbezogene Belastungen
herausfordernde Beziehungsdynamiken oder Gespräche
wiederkehrende Verhaltensmuster / Reaktivität
das Gefühl, weniger Kapazität als gewöhnlich zu haben
Neugier auf das eigene Nervensystem und die eigenen körperlichen Reaktionen
Die Intention ist nicht, in einer Session etwas „zu reparieren“, sondern mehr Raum, Balance und Kapazität dafür zu schaffen, den Herausforderungen des Lebens mit größerer innerer Stabilität zu begegnen.
Somatic Experiencing Explorationssitzungen
Auf Spendenbasis
Für diese Sessions gibt es derzeit keinen festen Preis. Du kannst gerne entsprechend deiner finanziellen Möglichkeiten und danach, was dir die Session persönlich wert war, einen Betrag deiner Wahl spenden.
Dein Beitrag unterstützt mich in meiner weiteren Ausbildung und Praxis und ermöglicht dir gleichzeitig einen niedrigschwelligen Zugang zu Somatic Experiencing®.
50 % der Einnahmen aus diesen Sessions spende ich an die deutsche Somatic Experiencing®-Vereinigung. Diese setzt sich unter anderem dafür ein, Somatic Experiencing® auch Menschen in Kriegs-, Konflikt- und Krisengebieten weltweit zugänglich zu machen.
Du möchtest loslegen?
Melde dich gerne, wenn du noch Fragen hast oder eine Session vereinbaren möchtest. Die Sessions können auf Deutsch oder Englisch stattfinden – entweder persönlich in Berlin oder online.
Erfahrungsberichte
FAQ
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Die erste Session beginnt in der Regel mit Raum zum Ankommen und dafür, zu teilen, was dich zu mir führt, welche Herausforderungen dich aktuell beschäftigen und welche Anliegen oder Intentionen du für unsere gemeinsame Arbeit mitbringst. Von dort aus entwickelt sich die Session ganz organisch. Dabei richten wir die Aufmerksamkeit auf die Reaktionen deines Nervensystems, deine körperlichen Empfindungen, Emotionen und dein gegenwärtiges Erleben.
Es gibt außerdem Raum, mehr darüber zu erfahren, wie das Nervensystem funktioniert, und den Ansatz von Somatic Experiencing® kennenzulernen. So kannst du ein Gefühl dafür entwickeln, wie der Prozess abläuft und was sich für dich unterstützend anfühlt. Du musst nichts vorbereiten und auch nicht genau wissen, woran du arbeiten möchtest.
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Beides ist möglich. Manche Menschen profitieren von einer einzelnen Session, die sich auf ein bestimmtes Anliegen konzentriert, während andere sich für einen fortlaufenden Prozess entscheiden, um tiefergehende Unterstützung und Integration zu erfahren. Wir können gemeinsam besprechen, was für deine Situation am sinnvollsten ist.
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Eine Session dauert ungefähr 60 Minuten. Darin ist Zeit zum Ankommen und für einen kurzen Check-in enthalten, ebenso wie Zeit, um dein Erleben zu erkunden und die Session am Ende in Ruhe nachwirken und ausklingen zu lassen.
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Ja. Was du in den Sessions teilst, wird vertraulich und respektvoll behandelt – im Rahmen der geltenden rechtlichen und professionellen Verpflichtungen.
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Ja. Somatic Experiencing® kann sowohl persönlich als auch online erkundet werden. Ein wesentlicher Teil der Arbeit besteht darin, die eigene innere Wahrnehmung zu entwickeln, was auch in einer Online-Session gut unterstützt werden kann. Du wirst durch den Prozess begleitet und dazu eingeladen, dir einen angenehmen und privaten Raum zu schaffen, in dem du ganz bei dir sein kannst.
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Somatic Experiencing® ist ein körperorientierter Ansatz, der von entsprechend ausgebildeten Practitioner:innen in therapeutischen und klinischen Kontexten eingesetzt wird, insbesondere im Zusammenhang mit Stress und Trauma.
Da ich mich derzeit noch in Ausbildung befinde, sind die von mir angebotenen Sessions weder Psychotherapie noch Traumabehandlung. Es handelt sich um angeleitete Exploration Sessions, in denen wir in einem sicheren und unterstützenden Rahmen eine stärkere Wahrnehmung körperlicher Empfindungen und Reaktionen des Nervensystems entwickeln können.
Wenn du aktuell unter erheblicher psychischer Belastung leidest, bei dir eine psychische Erkrankung diagnostiziert wurde oder du gezielt eine Traumabehandlung suchst, stellen diese Sessions keinen Ersatz für die Begleitung durch eine entsprechend qualifizierte medizinische oder psychotherapeutische Fachperson dar.
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Gesprächstherapie legt in der Regel einen stärkeren Fokus darauf, Erfahrungen über Gedanken, Emotionen, Erinnerungen und das Gespräch zu erkunden. Somatic Experiencing® richtet zusätzlich die Aufmerksamkeit auf den Körper und das Nervensystem – darauf, wie sich Erfahrungen in körperlichen Empfindungen, Impulsen, Bewegungen und Aktivierungsmustern widerspiegeln.
Die beiden Ansätze können sich gegenseitig ergänzen. Somatic Experiencing® bedeutet nicht, dass du aufhören musst zu sprechen oder zu reflektieren. Vielmehr bietet es eine weitere Möglichkeit, dein Erleben zu erkunden, indem wir stärker darauf achten, was gerade in deinem Körper geschieht.
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Nein. Somatic Experiencing® kann von allen Menschen erkundet werden, die neugierig darauf sind, eine tiefere Wahrnehmung ihres Körpers und Nervensystems zu entwickeln.
Du musst kein Trauma erlebt haben. Die Sessions können eine Möglichkeit sein, alltäglichen Stress, Anspannung, Überforderung oder Aktivierungsmuster zu erkunden oder einfach vertrauter damit zu werden, wie dein Körper auf unterschiedliche Situationen reagiert.
Da ich mich derzeit noch in Ausbildung befinde und noch nicht vollständig als Somatic Experiencing® Practitioner zertifiziert bin, sind diese Sessions explorativ ausgerichtet und nicht als Traumabehandlung gedacht.
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Nein. Du musst nichts teilen, worüber du nicht sprechen möchtest oder bei dem du dich nicht wohlfühlst. Somatic Experiencing® richtet die Aufmerksamkeit auf dein gegenwärtiges Erleben und deine körperlichen Empfindungen. Dadurch können wir mit dem arbeiten, was hier und jetzt geschieht, ohne schwierige Erfahrungen zwangsläufig im Detail besprechen zu müssen.
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Das ist völlig in Ordnung. Körperwahrnehmung kann sich zunächst ungewohnt, unangenehm oder manchmal sogar überwältigend anfühlen. Du musst dich nicht dazu zwingen, dich auf bestimmte Empfindungen zu konzentrieren oder bei etwas zu bleiben, das sich für dich nicht gut bewältigbar anfühlt.
Wir können das Tempo anpassen, deine Aufmerksamkeit verlagern oder andere Möglichkeiten erkunden, mit dir selbst in Verbindung und im Hier und Jetzt zu bleiben. Die Intention ist, deinem Erleben mit Neugier statt mit Druck zu begegnen.
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Somatic Experiencing® kann Möglichkeiten und Übungen bieten, um bewusster wahrzunehmen, wie dein Nervensystem auf Stress reagiert, und unterschiedliche Wege zu erkunden, mit diesen Reaktionen umzugehen.
Die von mir angebotenen Sessions sind explorativ und bildungsorientiert und dienen nicht dazu, medizinische oder psychische Erkrankungen zu diagnostizieren, zu behandeln oder zu heilen. Die individuellen Erfahrungen und Ergebnisse können unterschiedlich sein.
Buche dein kostenloses Beratungsgespräch
Neugierig darauf, dein Nervensystem besser kennenzulernen und durch Somatic Experiencing® neue Wege im Umgang mit Stress, Überforderung oder Anspannung zu entdecken? Dann melde dich gerne für ein kostenloses Erstgespräch.
Hierbei sprechen wir kurz darüber, was dich zu mir führt, besprechen deine Fragen und schauen gemeinsam ob und in welcher Form dieser Ansatz für dich passend sein könnte.